Autor: Sarah

Virtuelle Welten des Storytelling #rpTEN

Vor einigen Wochen hatte ich zum ersten Mal eine Gear VR auf. Ich saß bei uns in der Arbeit auf meinem grünen Drehstuhl, auf den Ohren weiche Kopfhörer, vor den Augen die stockdunkle VR-Brille, mit einem unendlich scheinenden Screen und in der Mitte ein Play-Button, wie man das so kennt von YouTube. Also: Play. Man hatte mich vorgewarnt, es sei ein bisschen angsteinflößend, manche hätten nach zehn Sekunden schon abgebrochen. Tatsächlich aber nicht wegen Motion Sickness (die noch ein echtes Problem ist für VR), sondern wegen des Films selbst, der mich auf eine Horrortour durch eine Irrenanstalt mitnimmt. „Catatonic is an immersive journey through an insane asylum in which the audience, bound to a wheelchair, undergoes a sensory-shocking horror thrill ride.” Ich bin absolut kein Horror-Fan, aber ich war begeistert. Von der plötzlich geschaffenen Welt, von dem flüssigen Mitgehen der Simulation mit meinen Kopfbewegungen, und von der Umsetzung, die mir erlaubte und von mir verlangte, mich ganz wie im realen Leben umzusehen, zu entdecken. Die Story geschieht hier nicht mehr vorne auf dem Screen, sondern …

Das shruggie-Prinzip: Ein bisschen unernster, bitte. #dico16

Die Direttissima in einem Satz: Offen sein für Neues, außerhalb der Komfortzone umschauen, ausprobieren, hinfallen, aufrappeln, Krönchen richten. Das war ganz kurz gefragt mein Zwischenfazit zur #dico16 am Freitag, und das fasst den Tag auch rückblickend ziemlich gut zusammen. Thematisch waren es (für mich) nicht unbedingt vollkommen neue Themen, ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit damit, wie der digitale Wandel Unternehmungen von innen, außen, unten und oben verändert. Meine Stichworte sind vor allem die der „neuen Arbeitswelt“ und die der Innovation, zwei Bereiche, die äußerlich nicht viel gemein haben mögen, aber unter der Oberfläche ziemlich eng miteinander verwoben sind.  Die Direttissima hat sich im Vorfeld stark als „neue Medien- und Publishingkonferenz“ positioniert, und im vielseitigen Programm dann auf den ersten Blick gar nicht so viel davon gezeigt. Im Gegenteil freute ich mich über deutlich mehr und deutlich konsequenterer Digitalausrichtung als so manche etablierte Verlagskonferenz.  Und stündlich grüßt John Travolta. Haben sich die Referenten abgesprochen? #dico16 ^mm pic.twitter.com/h8VBvVNyqQ — Digital Media Women (@DigiWomenM) April 22, 2016 Das Konzept, die Atmosphäre, die Speaker und ihre Vorträge …

#zf15 – Take The Third Pill

Alle Jahre wieder: Netzkongress. Da wird die Frage gestellt an Peter Sunde, Pirate Bay, ob er eine Antwort für uns hat, wie wir uns wehren können gegen NSA & Co, und er sagt Nein. Bäm. Da klingt die Vision von Thorsten Hübschen, Microsoft, nach einer schönen neuen Arbeitswelt fast ein bisschen wie ein Traum, von dem man nicht ganz weiß, ob er wahr werden kann. Und da erzählt Christian Schiffer, Herausgeber der WASD, etwas zur Lage der Natio– äh, der Gameskultur und erwähnt ein neues Spiel, bei dem er zur Entschleunigung eine Topfpflanze spielt, die wächst, in Echtzeit.

Portraitworkshop mit Lars Wunderlich

Mitte Februar hatte ich die Gelegenheit, an einem Workshop der DINKEL Akademie teilzunehmen – ein wirklich spannender und hilfreicher Workshop zum Thema Portraitfotografie mit Lars Wunderlich. Vorbereitet hatte ich mich nicht, weil ich gar nicht genau wusste, wie. Der Anruf des Dozenten ein paar Tage vorher hat meine Gedanken zum bevorstehenden Workshop dann aber angestoßen. Wie lange ich schon fotografiere (1,5 Jahre), was ich gerne fotografiere (Menschen, Momente, Bildgeschichten), was ich mir von dem Seminar erwarte (puh!), ob ich bestimmte Themen habe (Ja, schon! Öhm). In der DINKEL Akademie erwartete mich am Samstag um 10 Uhr ein Raum voller hochmotivierter Mitfotografen (8) und -fotografinnen (1), ein charismatischer Dozent, eine Menge frischer Brez’n, Obst, Getränke und Kaffee. Und Kameras, mit einer ungewöhnlich klaren Tendenz zu Nikon (6x). Los geht es mit der ausführlichen Vorstellungsrunde – sehr angenehm direkt im Du –, die beim Gedankensortieren noch einmal geholfen hat. Seinen eigenen Werdegang erzählt Lars anschließend ebenfalls kurz: Fotolehre, Zusage zum Fotodesign-Studium anstelle der Alternative BWL, Weg in die Selbstständigkeit und immer wieder die Theaterfotografie. Schön, dass sich …